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6. Was sind die Namen einiger der Angreifer? In einer Überlieferung wird deutlich, dass es ungefähr 300 Personen waren, darunter:
7. Haben sie ihr Haus verbrannt? Oder war es lediglich eine Drohung? 1. Schon alleine die Drohung, ein Haus zu verbrennen, welches Allah, der Erhabene, erhöht hat und in Dessen Namen erwähnt wird, reicht schon aus (...). Denn schließlich erregen sie den Zorn derjenigen, die den Zorn Allahs nach sich zieht, und wessen Zufriedenheit auch Allahs Zufriedenheit ist. 2. Können wir von einem Volk erwarten, dass sie das Ereignis in ihrer Vollständigkeit tradieren, in dessen Herzen die Liebe zu den Machthabern und die Tyrannei zu der reinen Nachkommenschaft (ع) getränkt wurde? Nein, bei Allah, denn die Liebe zu etwas (hier Machthaber-Thron-Herrschaft) macht blind und taub. Nun, diejenigen, die die Geschichte niedergeschrieben haben und die Aussprüche aufgezeichnet haben, waren von den politischen Begebenheiten ihrer Zeit abhängig. Und diese war darauf bedacht, die Tyrannei gegen den reinen Haushalt, die Läuterung und das Prophetentum, zu verharmlosen (und sogar zu leugnen). 3. Die Überlieferungen, welche die Schiah basierend auf klare und authentische Traditionen besitzt, belegen, dass das Volk das Haus angegriffen und die Tür des Hauses verbrannt hat. Umar befahl Holz um die Tür herum zu häufen. Er legte schließlich das Feuer und rief: „Verbrennt ihr Haus und wer darin ist!“ Zahraa (ع) rief mit lauter Stimme: „O Vater, o Gesandter Allahs! Was sehen wir nun nach dir von dem Sohn Khattabs (ibn al-Khattab) und des Sohnes von Abi Qa7afa (Abu Bakr)?!“
Als man die Stimme und das Weinen der Tochter des Propheten (ص) hörte, verließen einige Menschen weinend die Truppe Umars, bei dem noch einige blieben. Als er das Feuer legte und an die Tür häufte, fraß das Feuer das Holz der Tür. Der würdige Sayyed ibn al-Tawwus (ra), überliefert einen Ausspruch des Imam Kazim (ع) von Imam Sadeq (ع), dass der Prophet (ص) zu Ali ibn Abi Talib (ع) einmal folgendes sagte: „O Ali, wehe dem, der ihr (Zahraa) Unrecht tut und wehe dem, der ihr (ع) Recht nimmt und wehe dem, der sie (ع) demütigt und wehe dem, der die Tür ihres (ع) Hauses verbrennt.“
Und in einer anderen Überlieferung heißt es, dass al-Mufaddel Imam Sadeq (ع) folgendes fragte: „O mein Meister, was ist der Lohn der Tränen (über das Leid der Ahl ul-Bayt*)?“
Der Imam (ع) antwortete: „Was man nicht aufzeichnen kann...“ Die Überlieferung sagt weiter, dass der Imam (ع) folgendes sprach: „Es gibt keinen Tag, wie der Tag unserer Prüfung an Karbala, auch wenn der Tag der Saqifa (an dem Tag, an dem das Kalifat von der Ahl-ul-Bayt entrissen wurde und Abu Bakr als Nachfolger bestimmt worden war*) und der Brand an der Tür des Hauses des Herrschers der Gläubigen, Fatima, Hassan, Hussein, Zeinab, Umm Kulthum und Fidha, und der Tod Muhsins, viel bitterer, größer und schlimmer war, denn dieser Tag war der Ursprung des Leids.“
In einer Überlieferung des Imam Abu Abdillah al-Sadeq (ع) sagt er (ع): „Und sie sammelten Holz und Heu an der Tür, um das Haus des Herrschers der Gläubigen, Fatima, Hassan, Hussein, Zeinab, Umm Kulthum und Fidha zu verbrennen. Das Feuer fraß die Tür und Fatima sprach das Volk hinter der Tür an und sagte: „Wehe dir Umar, was ist das für eine Aufruhr und Rebellion gegen Allah und seinen Gesandten? Willst du etwa seinen (ص) Samen und sein (ص) Licht von dieser Welt auslöschen, und Allah wird sein Licht erhalten.“
Von Salman, dem Perser (al-Faresi) (ra), und Abdullah ibn Abbas (ra) wird überliefert, dass Umar ibn al-Khattab an der Tür stand und diese schlug und folgendes forderte: „Sohn des Abi Talib mach die Tür auf!“ Da sagte Fatima (ع): „O Umar, was ist los, wieso lässt du uns nicht mit dem, in welchem wir sind (Tod des Propheten, dessen Waschung etc).“ Er antwortete: „Mach die Tür auf oder ich werde sie verbrennen!“ Dann sagte sie: „O Umar, fürchtest Allah den Erhabenen nicht? Du stürmst mein Haus und greifst es an.“ Er rief nach Feuer, häufte es an der Tür und verbrannte sie. In einer weiteren Überlieferung der reinen und geläuterten Fatima (ع) heißt es: „Sie sammelten Feuer und Heu an unserer Tür, und sie riefen nach Feuer, um die Tür und uns zu verbrennen. Ich stand hinter der Tür und ermahnte und sprach sie an, bei Allah und meinem Vater dem Propheten (ص), dass sie uns in Ruhe lassen und uns helfen sollen, da nahm Umar die Peitsche von den Händen Qunfudh, dem Sklaven Abu Bakrs, und schlug auf mich und auf meine Hände so hart, dass die Peitsche auf meinem Körper, Blutergüsse hinterließ. Dann schlug er mit seinem Fuß die Tür ein, sodass es auf mich fiel, wo ich doch schwanger war. Ich fiel zu Boden, während das Feuer vor meinem Gesicht brannte und loderte, dann schlug Umar mich auf mein Gesicht mit seiner Hand, bis mein Gesichtsschleier von meinen Ohren fiel und dann kamen mir die Wehen... und so hatte ich eine Fehlgeburt, wobei Muhsin getötet wurde ohne jeglichen Grund.“
Und al Mas3udi berichtet: „Sie stürmten ihr Haus, verbrannten die Tür und zwangen ihn hinaus.“ 8. Wann wurde der Brand gelegt? Zweifellos ereignete sich der Sturm auf dem Hause Fatimas (ع) nur wenige Tage nach dem Ableben des Propheten Muhammad (ص). Es wurde von der wahrhaftigen Fatima folgendes überliefert: „O Abu Bakr! Wie schnell habt ihr euch gegen den Haushalt des Gesandten Allahs aufgelehnt?”
Und gemäß einer Überlieferung Salmans (ra) ordnete und sammelte der Herrscher der Gläubigen (ع) nach dem Ableben des Propheten (ص) die Koranblätter... Abu Bakr forderte ihn mittels eines Boten auf: „Komm hinaus und schwör mir die Treue!“ Imam Ali (ع) ließ ihm mitteilen: „Ich bin mit dem Koran beschäftigt, ich ordne und sammle ihn...“ Man ließ ihn einige Tage in Ruhe. Imam Ali (ع) rief dann den Menschen zu, die bei Abu Bakr in der Moschee weilten, mit lauter Stimme: „O ihr Menschen, seit dem Ableben des Propheten (ص) war ich mit seiner Waschung beschäftigt, und nun mit dem Koran...“ Da sagte Umar: „Was haben wir von dem, was du uns anbietest mehr, als das was wir haben vom Koran?“
Dann ging Ali (ع) wieder in sein Haus. Umar sagte zu Abu Bakr: „Schick jemanden zu Ali um den Treueid zu holen.“ Man schickte Qunfudh, jedoch vergebens. An dem Tag unternahmen sie nichts weiter. Als die Nacht anbrach, trug (nahm*) Imam Ali (ع) Fatima und hielt Hassan und Hussein an seinen beiden Händen, und ging hinaus. Er rief die Gefährten des Gesandten (ص) zu Hilfe und ermahnte sie bei Allah, doch niemand unterstützte ihn. Danach ereignete sich die Tyrannei gegen den Haushalt des Prophetentums und Imamats, der letzte Angriff. Basierend auf dem Fakt, dass der letzte Angriff nach der Nacht, in der er (ع) um Hilfe bat geschah, können wir sagen: Es gibt drei Möglichkeiten zur Bestimmung des Zeitpunktes. Das, worüber sich die Überlieferungen uneinig sind, ist die Dauer mit Imam Ali (ع) mit der Ordnung des Koran beschäftigt war. In einer Überlieferung von Forat von Abu Jaafar al-Baqer (ع): „Der Gesandte Allahs (ص): „O Ali, geh nicht 3 Tage hinaus, ehe du den Koran geordnet hast.“
Es wurde eine Rede des Herrschers der Gläubigen überliefert, die er sieben Tage nach dem Ableben des Propheten Muhammad (ص), gehalten hat. Andere haben diese Rede mit dem Titel „9 Tage“ tituliert, anstatt der sieben Tage. Diese Predigt ist als „Predigt der Wasila“ bekannt. Wir halten also fest, dass man von 3, 7 oder 9 Tagen nach dem Ableben des Propheten Muhammad (ص), *zu dem sich der letzte Sturm auf dem Hause Alis (ع) ereignete, datieren kann*. 9. Hat man ihr den Arm gebrochen? Die deutlichen Überlieferungen, welche belegen und erzählen, was mit Zahraa (ع) geschah, sind zahlreich und verschieden. Hier einige Auszüge der Traditionen: 1. (…) und Umar forderte Feuer und häufte es an die Tür. Das Feuer fraß das Holz der Tür, wobei der Rauch in das Haus eindrang. Qunfudh (لعن) streckte seine Hand in das Innere, um die Tür zu öffnen. Fatima (ع) nahm das Schloss der Tür, um sie daran zu hindern die Tür zu öffnen, dabei sagte sie: „Ich rufe euch auf bei Allah und meinem Vater dem Gesandten Allahs, uns in Ruhe zu lassen und zu gehen.“ Da nahm Umar die Peitsche von Qunfudhs (لعن) Händen und schlug damit die Hände Fatimas (ع) bis sie fast schwarz (von den Blutergüssen, die die Intensität und Härte der Schläge verursachten*) wurden. 2. Da schlug Umar mit seinem Fuß die Tür ein, und Fatima stand hinter der Tür. Er machte die Tür auf und drückte Fatima, die sich zwischen der Tür und der Wand befand, derartig intensiv und fest dazwischen ein, dass ihre Seele aus ihrem Körper heraus stieg. Dadurch stach sich der Nagel tief in ihr Unterleib, so dass daraus Blut floss, und sie zu Boden fiel, und das Feuer vor ihrem Gesicht loderte. Sie schrie mit lautester Stimme, so dass ganz Madina sie hörte: „O Vater, O Gesandter Allahs! Das macht man mit deiner Tochter, deiner Geliebten.“
3. Vom Propheten Muhammad (ص): „...meine Tochter Fatima ist die Herrin der Frauen der Menschheit, von den Ersten und den Letzten, und sie ist ein Teil von mir, sie ist mein Augenlicht, sie ist die Frucht meines Herzens, sie ist meine Seele, und sie ist die menschliche Huri (paradiesische Jungfrau). (...) Und immer wenn ich sie sehe, erinnere ich mich an das, was man nach mir mit ihr tun wird. Es ist so, als würde ich sehen, wie die Unwürde ihr Haus betritt, ihre Würde gedemütigt, ihr Recht genommen, ihr Erbe enthalten und ihr Arm gebrochen wird...“
Was in ihrer Ziyara überliefert wurde: „Der Frieden und der Segen Allahs mögen auf Muhammad und seinen Haushalt weilen, und auf der Jungfer, der Reinen, der Wahrhaftigen, der Sündlosen, der Gottesfürchtigen, der Zufriedenen, der Lauteren, der Rechtleitenden, der Entrechteten, der Traurigen, deren Recht genommen wurde, deren Erbe vorenthalten wurde, deren Arm gebrochen wurde, deren Ehemann ungerecht behandelt wurde, deren Kind getötet wurde, Fatima, die Tochter des Gesandten Allahs.“
Was Gabriel dem Propheten (ص) berichtete: „Und deine Tochter wird die erste sein, die dir folgt, nachdem man ihr Unrecht zufügt, ihr Erbe genommen und enthalten wird, ihrem Ehemann Unrecht angetan wird und ihr Arm gebrochen wird.“
Wenn man sich diese ehrwürdigen Überlieferungen genauer ansieht, sieht man mit welch einer Tyrannei und Gewalt das Volk vorging: Denn in seinem (ص) Ausspruch: Man drückte sie zwischen der Wand und der Tür mit einem sehr starken und intensiven Druck... Dies belegt, mit welch einem Hass die Herzen gegenüber dieser Reinen, Unterdrückten, getränkt war. Denn das Drücken, bedeutet, dass es über das normale Türöffnen, weit hinausgeht. Dies belegt auch die Aussage des Mas3udi in „Ithbat al Wassiya“: „Und Umar drückte die Herrin der Frauen mit der Tür so stark, dass Muhsin bei einer Fehlgeburt dadurch getötet wurde. Und das, was das Herz bluten lässt, sind folgende Worte: Und man brach ihr den Arm, dieser Druck erreichte einen derart hohen Grad, dass ihr Arm gebrochen wurde, welches bedeutet, dass mehrere Knochen gebrochen wurden, und nicht nur einer.“ 10. Ist die Fehlgeburt ihres Säuglings bloß eine natürliche Ausnahme gewesen? Die Anwesenheit Muhsin (ع) unter den Kindern Zahraas (ع) ist so unumstritten und klar, wie das Feuer im Leuchtturm und die Sonne am helllichten Tag. Es ist auch nicht leicht dieses Faktum zu ignorieren oder zu leugnen, denn die Erwähnung Muhsins (ع) findet in zahlreichen Überlieferungen und in der Geschichtsschreibung ihren festen Platz (...) Die Traditionen und die Geschichte, welche authentisch und zahlreich überliefert und niedergeschrieben worden sind, belegen, dass Muhsin (ع) in Folge einer Fehlgeburt starb, die durch das unmenschliche und tyrannische Zerdrücken Fatimas (ع) zwischen der Tür und der Wand, verursacht wurde. Vom Propheten Muhammad (ص) wird überliefert: „...und ihr Arm wurde gebrochen und ihr Säugling wurde in Folge einer Fehlgeburt getötet“... bis er (ص) dann weiter sagt: „und verewigt wird im Feuer, wer ihr (e) Arm/Brust geschlagen hat, bis sie ihr Kind fallen ließ.“
Und in ihrer Ziyara (Audienz) heißt es: „und dessen Kind getötet wurde“. Dies belegt, dass er (ع) getötet wurde und es keine natürliche Fehlgeburt gewesen war. Von Imam Jaafar al-Sadeq (ع) wurde überliefert: „Der erste, für den ein Urteil gesprochen wird, wird Muhsin (ع), der Sohn Alis (ع), wegen seines Mordes sein. Dann Qanfadha (لعن). Zusammen wird er (Qanfadha) mit seinem Gefährten vortreten und mit Peitschen aus Feuer geschlagen.“
Und weiter wird von ihm (ع) überliefert: „...und sie wurde geschlagen, wo sie doch schwanger war (…) und sie ließ das, was in ihrem Bauche war fallen.“
Von Zahraa (ع) selbst wird überliefert: „...er schlug die Tür mit seinem Fuß ein und machte sie gegen mich auf, wo ich doch schwanger war, und so fiel ich zu Boden...mir kamen die Wehen, und da gebar ich Muhsin getötet, ohne jeglichen Grund.“
Und von dem Herrscher der Gläubigen (ع) wird überliefert, dass er
folgendes im Qunut sprach: „Und den Säugling haben sie fallen lassen
(fehlgebären lassen), und den Arm haben sie gebrochen und das Dokument*
haben sie zerrissen.“
Es wird von Imam Hassan (ع) überliefert, dass er folgendes an Mughira ibn Schu3ba, adressiert sagte: „Und du hast Fatima, die Tochter des Gesandten Allahs, geschlagen bis sie blutete und hast das, was in ihrem Bauche war, fallen lassen wegen deinem Hass gegenüber dem Gesandten Allahs...“
Wer leugnet, dass al-Zahraa (ع) nicht geschlagen wurde, kommt dem gleich, der leugnet, dass Sayyeda Zaynab (ع) nicht von Ibn Ziyad (لعن) geschlagen wurde. Wo doch seine Truppen das abscheulichste und unmenschlichste Massaker der Menschheit ausgeführt, die Frauen gefangen genommen und geschlagen haben am Tage Aschuras. Hierzu überliefert der ehrwürdige Allamah al-Majlisi (ra) von Fatima al-Sughra (die Kleine) Traditionen, die unmissverständlich belegen, dass sie (ع) und ihre Tante Zaynab, die Tochter Alis (ع) mit Peitschen geschlagen wurde. Und wenn man meint, dass das Schlagen nur eine weit verbreitete Sitte der Djahiliyya, der Unwissenheit, war und ist, so sollte man erwähnen, dass es genug Sitten der Djahiliyya gab, die man mit Füßen getreten hat. Zum Beispiel wird von Abul-Hassan al-Rida (ع) überliefert, dass er folgendes sagte: „Der Monat Muharram war für die Leute der Unwissenheit ein Monat, in dem der Kampf verboten wurde. In diesem Monat vergoss man unser Blut, demütigte, schlug und nahm unsere Töchter und Frauen gefangen. In diesem Monat sammelte sich das Feuer an unseren Oheimen (...) Man würdigte den Propheten (ص) durch uns, nicht einer Angelegenheit uns bezüglich.“
Umar schlug die Frauen, welche um Uthman ibn Mathghun weinten. Da nahm der Prophet (ص) die Hand Umars und sagte: „Halt, o Umar, lass sie ruhig weinen.“ (Musnad Ahmad, Teil1, S.237, sunnitische Referenz) Wenn man nun leugnet, dass eine fremde, abscheuliche und gemeine Hand, den würdigen Körper der Wahrhaftigen und Reinen (ع) berührt, bzw. sie auf ihr Gesicht schlägt, so ist akzeptabel. Denn es ist unmöglich, dass eine fremde Hand die Haut Fatimas (ع) berührt. In einer Überlieferung, unseres Meisters Imam Jaafar al-Sadeq (ع) heißt es: „Sie wurde auf ihre Wange geschlagen, so dass ihr Gesichtstuch unter ihrem Schleier fiel.“
Und in der Überlieferung des Abi ibn Ka3b heißt es: „Dann gab er ihr eine Ohrfeige auf ihr Gesicht, welches mit dem Tuch bedeckt war...“
Ein Schreiben von Umar an Muawiya belegt: „Und ich schlug sie auf ihre Wange, welches mit dem Tuch bedeckt war.“
(...) In weiteren Überlieferungen heißt es: Umar drang in ihr Haus und schlug sie auf ihre Wange welches mit dem Schleier bedeckt war, dabei fiel ihr Gesichtstuch auf dem Boden.
Doch der Feind Allahs begnügte sich nicht damit, sie (ع) zu schlagen. Er befahl Qunfudh (لعن) Fatima (ع) mit der Peitsche auf ihr Rücken und ihr Oberkörper zu schlagen, bis er starke Spuren auf ihren ehrenvollen Körper hinterließ.
Weiter heißt es in einer Überlieferung: Qunfudh schlug sie auf ihr Gesicht und traf ihr Auge.
Und weiter: Mughira ibn Schu3ba schlug sie bis sie blutete.
Und weiter: Umar blickte um sich herum und befahl: Schlagt Fatima! Von allen Seiten kamen die Peitschen auf die Geliebte des Propheten (ص) und der Teil von ihm (ص), bis ihr Körper blutete.
Von diesen Überlieferungen, die die Herzen nicht nur weinen, sondern bluten lassen, wird deutlich, mit welch einer Tyrannei das Volk sie angriff... Mit Peitschen, mit Füssen, auf ihr Rücken etc. und das, wo doch der Prophet unmissverständlich die Muslime ermahnte: „Fatima ist ein Teil von mir, wer sie verletzt hat mich verletzt, und wer mich verletzt hat Allah verletzt“, und man schätzte ihre Stellung nicht. Gedicht
12. Al-Zahraa ist die Ehrwürdige, wieso hat sie sich dann den Männern gestellt? 1. Zahraa (ع) stellte sich nicht den Männern, sondern was geschehen war, war eben das man ihr Haus stürmte. 2. Ist ihre Ehrwürdigkeit ein Hindernis dafür, dass sie von hinter der Tür aus antwortet, um ihren Beschützer Imam Ali (ع) zu verteidigen? Oder lässt diese Antwort (hinter der Tür stehend) die Menschen etwas sehen, was ihnen nicht gestattet ist zu sehen? 3. Verbietet ihre Ehrwürdigkeit, dass sie sich selbst verteidigt, wenn sie angegriffen wird, oder dass sie ihren Ehemann, ihre Kinder, ihre Würde, ihre Religion und ihre Botschaft verteidigt? 4. Wenn sie (ع) sie hinter der Tür aus ansprach, dann bedeutet dies gewiss nicht, dass sie (ع) sich von Gesicht zu Gesicht zu den Männern befand. Aber wenn das Volk die Tür aufbricht und sie (ع) zwischen der Tür und der Wand zerdrückt, ist das dann ihr Verschulden? Und dies wird bestätigt durch ihr (ع) Verhalten. Sie bat sie bei Allah und bei ihrem Vater den Gesandten Allahs, dass man sie (ع) und ihre Familie in Ruhe lassen soll, doch diese Ermahnungen stießen auf taube Ohren. 5. Ist es nicht diese Ehrwürdige, die die Menschen mit ihrer feurigen Rede in der Moschee ansprach. Kann ihre Ehrwürdigkeit sie davon abhalten, sich für eine gerechte Sache einzusetzen; und für die Wahrheit, wenn es von ihr (ع) verlangt wird in einem sehr dringenden und signifikanten Umstand, um das Falsche als Falsch offen zulegen und das Recht als Recht aufzuzeigen. Wie soll es ihr dann erlaubt sein die Menschen in der Moschee zu konfrontieren, aber nicht von hinter der Tür zu antworten? Ihre Ehrwürdigkeit ist kein Hindernis sich den Tyrannen und Ungerechten zu stellen, um den Menschen ihre wahren Absichten zu zeigen. Und gibt es denn einen klareren und deutlicheren Beweis, als dass das Zeigen der Tyrannei des Volkes und deren Bereitschaft die heiligste Frau der Menschheit, die einzige Tochter des Gesandten Allahs - gleich nach seinem Tod, zu verletzen. 13. Lässt der „Neid“ Imam Alis (ع) es zu, dass al-Zahraa (ع) die Tür öffnet? Zahraa (ع) stand nicht auf, um die Tür zu öffnen. Ganz im Gegenteil - sie wollte sie daran hindern, in ihr Haus zu dringen. Die Überlieferung sagt: „Als sie (ع) sie sah, schloss sie die Tür vor ihren Gesichtern zu.“ Die Tür zu schließen steht keineswegs gegen den „Neid“. Imam Hussein (ع) ist ebenfalls der Führer der „Neider“ und hat dennoch seine gesamte Familie, seine Frauen und Töchter mit genommen, damit sie ebenfalls die Probleme, Erschwernisse und das Leid mitbekommen, um der Zufriedenheit Allahs und um der Erhaltung der Religion wegen. Wie es auch nicht gegen den „Neid“ Imam Husseins (ع) ist, dass Sayeda Zeinab (ع) mit den Frauen nach Karbala mitging, so verhält es sich auch mit der Antwort Zahraas (ع) von hinter der Tür, gegenüber jene, die ihr Haus stürmen wollten. |
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