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zurück Gepriesen sei der Herr der Welten, der Schöpfer des Universums und der Menschheit, und der Frieden und der Segen Allahs mögen sich auf den Propheten Muhammad, seiner Familie und seinen rechtschaffenen Gefährten niederlassen.
~ Einleitung ~ Eine der charakteristischen Eigenschaften des Islam ist die Betonung auf das „Wissen“. Der edle Koran und die Sunna inspirieren die Muslime nach Wissen zu streben, sich Weisheit anzueignen und die „Leute des Wissens“ (Ahl al3ilm) zu ehren. Das Wort „3ilm“ (Wissen) und seine Ableitungen werden im Koran mehr als 780 Mal verwendet. Die ersten Verse, die dem Propheten Muhammad (ص) verkündet worden sind, erwähnen die Signifikanz des Lesens, des Stifts und Lehrens für die Menschen (Sure 96): 1. Lies im Namen deines Herrn, Der erschuf, 2. Erschuf den Menschen aus einem Klumpen Blut. 3. Lies! denn dein Herr ist der Allgütige, 4. Der (den Menschen) lehrte durch die Feder, 5. Den Menschen lehrte, was er nicht wusste Auch in den islamischen Traditionen werden durch viele Ahadith/Überlieferungen, das Streben nach Wissen akzentuiert, und die „Besitzer des Wissens“ gepriesen. ~ Aussprüche des Propheten (ص) ~
Sich Wissen anzueignen, befähigt den Besitzer zwischen richtig und falsch unterscheiden zu können. Ferner erleuchtet es den Weg in den Himmel. ~ Aussprüche von Imam Ali (ع) ~
~ Wissen ist besser als Wohlstand ~
Die Menschheit wird immer in Bedürfnis nach Gelehrten sein, jedoch nicht nach Wohlhabenden. ~ Aussprüche von Imam Jafar as-Sadiq (ع) ~
Wahrlich, der Meist-Wissende vor Allah, ist der Zufriedenste mit dem Tod. ~ „Das Erlangen von Wissen ist Pflicht für jeden Muslim“ ~ Eine präzise Analyse dieser prophetischen Überlieferung
Die Ebene des Wissens-Erwerb unterscheidet sich von Person zu Person bezüglich ihrer Talente, Eigenschaften (...). Es bestehen also keine Grenzen beim Wissens-Erwerb. Welche Ebene man auch bei dieser „Mission“ erreichen mag, es ist unabdingbar höhere Stufen des Wissens zu erlangen. (Das ist jedoch von der Kapazität und Geduld des Individuums abhängig.) ~ Gibt es zwei Arten von Wissen? - „Sakrales Wissen“ und „Profanes Wissen“ ~ In den meisten Versen des Quran und der islamischen Überlieferungen und Quellen, erscheint das Konzept des (3ilm) Wissen in einem vollständigen Rahmen und Sinn, wie durch die folgenden Verse verdeutlicht wird: 96:5. Den Menschen lehrte, was er nicht wusste In den frühen Jahren des Islam herrschte eine fundamentale Signifikanz, in der Frage, welcher Typ des Wissen, der Islam fordert; Gibt es eine spezifische Art des Wissens, welche betrachtet werden muss? Einige bekannte muslimische Gelehrte haben nur die Wissenschaften gepriesen, welche mit der Religion verbunden sind. Andere haben akzentuiert, dass die Gemeinschaft entscheiden muss, welche Bereiche von essentieller Bedeutung sind, um das Gemeinwohl aufrechtzuerhalten. Wir sind der Überzeugung, dass es dort keine Restriktionen bezüglich des Wissenserwerb gibt, und wenn es Einschränkungen gäbe, so hätte unser Prophet diese erwähnt. Klassifizierungen ziehen Missverständnisse nach sich, so der große und bekannte Märtyrer Professor Murtada Mutahhary. Man würde meinen, profane Wissenschaften wären dem Islam fremd, und dies ist mit der Universalität des Islam nicht vereinbar, wie er richtig hervorgehoben hat. Die Religion, welche von sich behauptet, vollständige Glückseligkeit über die Menschheit zu erweisen. Eine Religion, welche sich als selbst genügend betrachtet, kann sich nicht von Themen entfremden, die eine aktive Rolle einnehmen, um Unabhängigkeit und Wohl, für die islamische Gesellschaft zu gewährleisten. Nach Ayatollah Mutahhari gilt folgendes: Das Verständnis und die Endgültigkeit des Islam als eine Religion betrachtet jedes Feld bzw. jeder Bereich der Wissenschaften, von welche die islamische Gesellschaft profitiert, als einen Teil, eine Facette der „religiösen Wissenschaften.“ Einige Koranverse und Überlieferungen heben ausdrücklich hervor, dass Wissen nicht nur das Erlernen der islamischen Prinzipien und Regeln bedeutet. 27:15. Und Wir gaben David und Salomo Wissen, und sie sprachen: «Aller Preis gebührt Allah, Der uns erhöht hat über viele Seiner gläubigen Diener.» 27:16. Salomo ward Davids Erbe, und er sprach: «O ihr Menschen, der Vögel Sprache ist uns gelehrt worden; und alles ward uns beschert. Das ist fürwahr die offenbare Huld.» Sulayman (ع) betrachtet das Wissen von den Vögeln als eine göttliche Gunst und Segen. Der Prophet (ص) sagte: „Suche das Wissen, und sei es in China!“, denn das Streben nach Wissen ist für den Muslim unumgänglich. „Weisheit ist das verlorene Eigentum des Gläubigen, deswegen, wo auch immer er sie findet, so begehrt er sie mehr als andere.“ Imam Ali (ع) sagte: „ Weisheit ist das verlorene Eigentum des Gläubigen, so suche es, und wenn es auch bei den Polytheisten ist, denn du verdienst es mehr die Weisheit zu besitzen, als sie.“ „Nimm die Weisheit, von wem auch immer sie dir angeboten wird. Achte darauf was gesagt wird, und nicht wer es sagt.“ Diese Überlieferungen betonen, dass das Streben nach Wissen nicht auf die Regeln und Gesetze des Islam beschränkt ist. China zum Beispiel war damals kein Zentrum der Theologie, sondern eher für die Industrie. Desweiteren ist es klar, dass die islamischen Regeln und Prinzipien von Polytheisten oder Atheisten nicht erlernt werden können. Ein anderer Grund warum das „attraktive“ Wissen nicht nur auf die Wissenschaft der Religion beschränkt ist, ist das Erbe, welches die frühesten islamischen Gelehrten uns hinterlassen haben. Es ist auch gleichzeitig ein Fakt, dass muslimische Gelehrte eine Fackel der Überbringer der Wissenschaften, über viele Jahrzehnte hinweg, darstellten. Die Werke dieser muslimischen Gelehrten und Persönlichkeiten verwendete man in Europa über viele Jahre hinweg als Grundlage für die Wissenschaften, Forschungen und Lehren. Ein wichtiger Grund warum islamische Gelehrte wissenschaftliches Erbe anderer Nationen miteinander verschmolzen haben, war eben, dass sie keinen Konflikt zwischen den Zielen der Wissenschaft und der Religion sahen. Weiterhin waren sie davon überzeugt, dass Religion und Wissenschaft darauf zielen, die Einheit der Natur zu demonstrieren, welches tatsächlich Indiz der Einheit ihres Schöpfers darstellt. Infolgedessen wurde die Theologie, Rationalität und Wissenschaften zu einer Disziplin vereint und in theologischen Schulen/Universitäten und Moscheen gelehrt. Demnach, können wir schlussfolgern, dass das Wort „3ilm“, wie es im Koran und der Sunna erscheint, in seinem allgemeinen Sinn, ohne sie explizit zu den religiösen Studien zu beziehen. Auf dieser Basis können wir sagen, dass der Islam, das Studieren der Fächer, deren Nachteil größer als ihr Nutzen ist, wie z.B. Magie und Hexerei/Glücksspiele verpönt. Der wichtige Ausspruch des Propheten Muhammad (ع) sollte hier erwähnt werden: „Die besten Bereiche des Wissens sind die, welche Nutzen bringen! O Gott, gebe mir Nutzen durch Wissen, welches Du mir erwiesen hast, lehre mich was auch immer mir nützt, und vergrößere mein Wissen.“ Imam Ali ibn Talib (ع) sagte: „Nichts Gutes bringt das Wissen, welches keinen Nutzen mit sich trägt. Wissen ist zu immens und komplex, als dass jemand die Kapazität besitzt, all diese Bereiche zu studieren. So lernt von jedem Bereich/Wissenschaft den vorteilhaftesten Teil.“ Es gibt keine Differenzen in der Signifikanz des Erlernens religiöser Studien. Daher ist es nicht notwendig, in dieser Hinsicht weiter zu diskutieren. Stattdessen, ist es sinnvoller, sich mit der Signifikanz des Studierens anderer Wissenschaften, aus der Sicht des Koran und der Sunna, zu beschäftigen. Diesbezüglich sollten einige Argumente analysiert werden:
~ Ist der Gottesdienst nur auf Fasten und Gebet beschränkt? ~ Ich habe die Dschinn und die Menschen nur erschaffen, damit sie Mich anbeten (51:56). Infolgedessen sollte die
essentielle Aufgabe darin bestehen, die Nähe Gottes zu erstreben. Alles
was nun in diese Richtung führt und diese Konsequenzen nach sich zieht,
wird reichlich belohnt.
1. Er kann seine Wahrnehmung bezüglich der Zeichen Gottes vergrößern und erweitern. Der Prophet (ص) sagte: „Gott kann durch Wissen gedient werden“, „Das Glück des Dies- und Jenseits liegt in Wissen und das Pech des Dies- und Jenseits liegt in der Unwissenheit.“ 2. Er kann produktiv in der Förderung der islamischen Gesellschaft und der Realisierung islamischer Ziele beitragen. Der Prophet (ص) sagte: „Sollte der Tod eine Person, die nach Wissen strebte mit der Absicht den Islam zu beleben, übermannen, so wird sein Rang nur eine Stufe unter den, der Propheten sein.“ 3. Er kann die Menschen (recht)leiten. Der Prophet (ص) sagte: „Gott wird meine Nachfolger begünstigen.“ Er wurde gefragt: „Oh Gesandter Gottes, wer sind deine Nachfolger?“ Er antwortete: „Diejenigen, die meine Ahadith (Überlieferungen) (wieder) beleben und sie den Dienern Gottes lehren.“ 4. Er kann viele Probleme der Gesellschaft lösen. Hierzu sagte der Prophet: „Alle Menschen sind Gottes Familie. Unter ihnen gibt es welche, die Gott am liebsten hat. Das sind diejenigen, die sich am nützlichsten für seine Familie erweisen.“ Das Wissen welches gemeint ist, ist das Wissen welches sinnvoll ist, ansonsten hat es keinen Wert. Denn Gott ist das Wahre, und was sie anstatt Seiner anbeten, ist falsch. Gott ist der Allerhöchste, der Allergrößte (31:30). Wenn ihr ihm (dem Propheten) nicht im Kampf beisteht, wird Gott ihm beistehen. Er hat ihm doch einst beigestanden, als die Ungläubigen ihn (aus seiner Heimatstadt Mekka) vertrieben. Einer von zweien war er alsdann in der Höhle. Seinem Gefährten sagte er: "Sei nicht traurig! Gott ist mit uns." Gott sandte innere Ruhe auf ihn herab und stärkte ihn mit unsichtbaren Kräften. Er setzte das Wort der Ungläubigen tief herab. Das Wort Gottes ist das allerhöchste. Gottes Macht und Weisheit sind unermesslich (9:40). Der Prophet (ص) sagte: „Derjenige, der für jemanden anderes als Gott nach Wissen strebt und sein Ziel ist, jemand anderes als Gott, der wird in der Hölle gehalten.“ Er sagte ferner: „Derjenige, dessen Wissen sich vergrößert, während seine Errettung nicht mit dem (Wissen) Schritt hält, dessen Distanz zu Gott vergrößert sich. (Das Streben nach Wissen und das Streben nach Gottes Zufriedenheit sollten sich die Waage halten) Wissen, welches dem Menschen auf dem Wege Allahs nicht unterstützt, gleicht einem Esel beladen mit Büchern. Der Märtyrer Dr. Beheshti fasste es treffend zusammen: Irgendein Bereich des Wissens, solange es nicht ein Instrument in den Händen des Taghuts (Nicht-Gott oder Antigott) ist, ist ein Mittel der Erleuchtung, ansonsten kann es auch zu einem Mittel der Fehlleitung werden. Die einzige Bedingung, die dem Streben nach Wissen, seitens des Islam gesetzt wird, ist dass Muslime nützliches Wissen erlangen sollen. Der Prophet (ص) sagte: „Mein Herr, bewahre mich vor unnützlichem Wissen.“ Jedes Wissen, welches dem Menschen hilft seine von Gott bestimmte Rolle in dieser Welt gerecht zu werden, ist nützlich, ansonsten wird es als unnützliches Wissen bestimmt. Es wurde von Aba Abdillah von seinen Vätern folgendes tradiert: „Einmal kam ein Mann zum Propheten und fragte: „O Gesandter Gottes, was ist Wissen?“ Der edle Prophet (ص) sagte: „Es ist Schweigsamkeit/Ruhe.“ Der Mann fragte: „Und was noch?“ Er antwortete: „Zuhören.“ „Und was noch“, fragte der Mann. „Dann ist es Merken“, antwortete der Prophet. Der Mann beharrte: „Und was noch?“ Der Gesandte antwortete: „Dann sollst du das umsetzen, was du gelernt hast.“ Der Mann sagte: „Und dann, O Gesandter Gottes?.“ Der Prophet antwortete: „Dann, soll man das publizieren, was man gelernt hat.“ ~ Einige Quranverse über Wissen ~ Die Engel sprachen: "Gepriesen seiest Du! Wir wissen nur, was Du uns gelehrt hast. Du bist allwissend und unendlich weise." 2:32 Ihr Prophet sprach zu ihnen: "Gott hat Saul - Talût - zu eurem König bestimmt. " Da sagten sie: "Wie kann er unser König werden? Wir haben eher Anspruch auf die Herrschaft als er, da er nicht so viel Besitz hat wie wir. " Ihr Prophet sprach: "Gott hat ihn vor euch (zum König) auserkoren, weil er über mehr Wissen verfügt und von mächtigerem Körperbau ist. " Gott gewährt Seine Herrschaft wem Er will. Gottes Huld und Wissen sind unermeßlich. 2:247 Allah - es gibt keinen Gott außer Ihm, dem Lebendigen, dem aus Sich Selbst Seienden und Allerhaltenden. Schlummer ergreift Ihn nicht noch Schlaf. Sein ist, was in den Himmeln und was auf Erden ist. Wer ist es, der bei Ihm fürbitten will, es sei denn mit Seiner Erlaubnis? Er weiß, was vor ihnen ist und was hinter ihnen; und sie begreifen nichts von Seinem Wissen, außer was Ihm gefällt. Sein Thron umfaßt die Himmel und die Erde; und ihre Erhaltung beschwert Ihn nicht; und Er ist der Erhabene, der Große. 2:255 Er ist es, Der das Buch zu dir herabgesandt hat; darin sind Verse von entscheidender Bedeutung - sie sind die Grundlage des Buches und andere, die verschiedener Deutung fähig sind. Die aber, in deren Herzen Verderbnis wohnt, suchen gerade jene heraus, die verschiedener Deutung fähig sind, im Trachten nach Zwiespalt und im Trachten nach Deutelei. Doch keiner kennt ihre Deutung als Allah und diejenigen, die fest gegründet im Wissen sind, die sprechen: "Wir glauben daran; das Ganze ist von unserem Herrn" - und niemand beherzigt es, außer den mit Verständnis Begabten 3,7 Allah bezeugt, in Wahrung der Gerechtigkeit, daß es keinen Gott gibt außer Ihm - ebenso die Engel und jene, die Wissen besitzen; es gibt keinen Gott außer Ihm, dem Allmächtigen, dem Allweisen. 3:18 |
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