EINLEITENDE WORTE von Schwester Fatimah Zahraa Cacha

Ich möchte sprechen
über die Zeit Aschura
und den Ort Kerbela,
über Verrat,
über furchtbares Grauen,
aber vor allem
von der Ehrbarkeit
strahlender Pracht
von dem großen Opfer,
welches den Islam
errettete vor
Vernichtung und
finsterster Nacht.
Leider blieben viele
der Edlen unberücksichtigt
in  diesem Bericht,
für sie schreibe ich
ein neues Gedicht.
Aschura

von Fatimah Zahraa Cacha

Oh Aba Abdillah,
dir verdanke ich
daß ich auch heute noch
einen reinen
Glauben leben kann.
Es ist Aschura-
Die Zeit, zu der wir
am meisten weinen
um dich und die edlen deinen.
Ein koptischer Eremit,
er konnte das Strahlen deines
edlen Hauptes sehen,
jedoch dein eigenes Volk
ließ diesen feigen Mord
-dein Märtyrium-geschehen.
Du warst die große Gnade Allahs
für diese Welt, der Edelste
unter dem weiten Himmelszelt.
Durch Göttliche Weisung
gebührte dir das Khalifat,
es stahl sich ein
übler Trunkenbold,
dumm, machtgierig,
grausam, roh und hart.
Er tat sich erdreisten
zu verlangen,
du solltest ihm den
den Treueeid leisten.
Deine Weigerung
veranlaßte dich,
nach Mekka zu gehen.
Du fasstest den Entschluss
erst einmal nicht weiter zu fliehen,
um die heiligen Riten zu vollziehen.
Von dieser,
deiner Weigerung hörten auch
die Schia in Kufa.
Sie sandten zu dir Boten
und baten dich um Führerschaft
gegen  Yazid, den Verrohten.
Sie bedrängten dich,
ja Aba Abdillah,
den  rechtmäßigen Imam:
„Errette den Islam.
Hunderte Briefe
der Menschen Kufas
erreichten dein Heim
und eine Vielzahl
ihrer Abgesandten
ging bei dir aus und ein.
Daraufhin schicktest  du
nach Kufa deinen
Vetter Muslim Ibn Aqil,
zu ergründen, ob die Boten
die Wahrheit sprachen –
das war dein Ziel.
Als Zeichen,
dass jener in Frieden ritt,
nahm er seine Söhne
Ibrahim und Muhammad mit.
Sehr gastfreundlich nahm
man sie in Kufa auf,
und sehr bald schon schworen
dem edlen Imam mehr als
18 000 Mann ihre Treue darauf.
Dies blieb des Yazids
Spionen nicht verborgen,
daher tat jener mit
Ubaydallah Ibn Ziyad
für einen neuen
Statthalter Kufas sorgen.
Dieser Verbrecher übernahm
sein Amt mit eiserner Hand.
Die Stadt wurde geschlossen,
die Menschen mit
dem Tode bedroht,
gekauft und erpresst,
damit ein jeder seinen
gegebenen Treueeid
wieder verlässt.
Muslim Ibn Aqil wurde verraten
und von großer Übermacht ergriffen,
er hatte sich tapfer gewehrt
und verließ letztendlich
als ein großer Held diese Welt.
Von diesem Verrat wußte
der edle Imam in Mekka noch nichts,
er kannte nur den positiven Bericht.
Von überall her kamen
tausende Menschen um
die Wallfahrt zu vollziehen.
Das war dem
edlen Imam nicht möglich,
er musste vorher fliehen,
denn es wurde dem Imam bekannt,
unter den Pilgern waren Yazids Leute,
welche wollten erheben gegen ihn
ihre mordende Hand.
Auf der Reise nach Kufa
machtet ihr in der Oase Al-Thalabya halt
und von Reisenden hörtet ihr
vom Mord an Muslim Ibn Aqil
und der Kufaner Verrat schon bald.
Das anrückende feindliche Heer
verweigerte euch Kufa zu erreichen,
so musstet ihr nach Kerbala ausweichen.
Es war für euch
der letzte Zufluchtsort
auf diesem Erdenrund,
denn schon bald wird
von heldenhaften Tod
gegeben die traurige Kund.
Immer mehr wurdet ihr
von des Yazids Soldaten eingeengt,
eure Freiheit immer weiter eingeschränkt.
Und ab dem siebten Muharram
hat man euch den Weg
zum Euphrat versperrt,
hat euch das Trinken verwehrt.
Oh Aba Abdillah,
es waren doch nur 72,
die man bei dir sah,
so viele Kinder und Frauen,
sie sahen dieses furchtbare Morden
barbarischster Horden
Vor großem Durst weinende Kinder,
oh diese verfluchten
Menschenschinder!
Oh Aba Abdillah,
wie unmenschlich grausam und verroht,
sie schossen den nur 6 Monate
alten kleinen Ali Asghar
in deinen Armen tot.
Du brachtest den leblosen
kleinen Körper der Mutter zurück,
es fiel dir so unsagbar schwer.
Ein kleines Baby, bewusst getötet
von einem tausendfachen Mörderheer.
Viele, viele tausend Soldaten
hielten euch umschlossen.
Diese Verfluchten
sie haben euer edles Blut vergossen.
Voll Tapferkeit und Heldenmut
habt ihr gekämpft bis in den Tod,
euer Blut färbte
die Ebene von Kerbela rot.
Egal ob Männer, Jugendliche oder Kind,
sie mordeten sie alle
für den bestialischen Nachkommen
der verfluchten Hind.
Dann stand der edle Imam ganz allein,
alle, welche bei ihm  waren,
abgeschlachtet
von einem übermächtigen Heer,
niemand mehr bei dir,
der Platz um dich herum war leer.
Mit ausgedörrter Kehle,
in Edelmut gegenüberstehend
ganz allein einem tausendfachen Heer,
ermahntest du sie ein letztes Mal
und fragtest tapfer,
ob unter ihnen
dir denn kein Helfer sei.
Als Antwort flogen tausendfach
Lanzen, Speere und Pfeile herbei.
Dein edler Körper
vielfach durchbohrt,
dass kein Platz mehr
dazwischen frei.
Ganz allein
und schon schwer verletzt
stürmtest du gegen sie an
und besiegtest Mann um Mann.
Von allen Seiten drangen sie nun
gegen  dich hervor
und hoben ihre Schwerter
gegen den Liebling Muhammads empor.
Schwer getroffen fielst du auf dein Gesicht
und sie meinten,
mit deiner Ermordung
löschen sie aus dein strahlendes Licht.
Dass du für immer und  ewig
strahlen wirst in vollkommener Schönheit,
das begriffen sie nicht.
Aufgespießt dein edles Haupt,
all deiner Sachen beraubt,
das was denen noch nicht genug,
in deren kranken Selbstbetrug.
Zehn waren bereit,
deinen Rumpf zu zerschmettern
mit den Hufen ihrer Pferde,
möge Allah es einrichten,
dass ihre Verbrechen
ihnen tausendfach vergolten werden.
Möge Allah einen jeden
aufs schlimmste bestrafen,
der Hand an euch gelegt
und noch viel mehr einen jeden,
der die Verfluchten hatte dazu bewegt.
Nun schwabbte
über die schutzlosen
Frauen und Kinder her,
ein verfluchtes Soldatenmeer.
Die Frauen,  ihrer Würde entrissen,
führte man sie und die Kinder ab;
entblößt und in Kleidern
völlig zerschlissen.
Aschura,
du tränenreiche Zeit,
dem edlen Imam und den
anderen Helden
von Kerbela geweiht.
Trauer über Trauer
senkt sich in mein Herz.
Oh!! Welch tiefgreifender Schmerz!!!
Deine aufrechte,
edle Schwester Zainab,
ich las,
sie sagte über Kerbala,
zu dem, was geschehen:
„Ich habe nur Schönheit gesehen.“

Assalamu alaika, ja Imam Hussain,
Assalamu alaika, ja Aba Abdillah
an dich und an einen jeden
der bei dir war.
Assalamu aleikum,
ihr Erretter unserer  Religion,
Assalamu alaikum
ihr Bewahrer unserer
muslimischen Nation und Tradition.

Besteigt man die Arche
eurer edlen Ahl-ul-Bait,
so ist man in Sicherheit.
Die Liebe zu deinem Großvater,
dem edlen Gesandten und
zu dir und all deinen
reinen Verwandten,
das war es,
was euer Opfer wieder erweckte.
Zunichte gemacht wurde,
was die Falschheit
und Lüge bezweckte.

Immer weiter greift um sich
der Islam auf dem Erdenrund
immer mehr schließen mit euch

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