Gedicht: Es steht in einem Buche drin…

von Schw. Fatimah Zahraa

Erzählen möcht ich euch
aus dem Buche ‚Haqqu-l-Yaqin.
Es ist gar wundervoll, was steht in ihm.
Es wurde geschrieben vor ca. 220 Jahr
von Abdullah Sayyid Schubbar.

Es kündet uns vom lauten
rufen der Engelsscharen aus
dem Himmelsfirnament,
daß er kommen wird, den man
Imam Mahdi nennt.

Verkünden werden es die Engel
in jeder Sprache, in ein jedes Land,
bis auch der Letzte hat dessen
Sinn erfasst, erkannt.

Auch hier finden wir,
was gewesen im letzten Ramadan,
als Ankündigung für den Imam.
Eine Sonnen-und eine Mondfinsternis
konnte man in diesem Monat seh’n
es war noch niemals vorher so
seit Weltenbesteh’n.

Er kommt als ein Mann von
ca. vierzig Jahr,
jedoch seine Erscheinung stellt ihn
dem Betrachter als jünger dar.
Erwartet wird er in einem Jahr
mit ungerader Zahl
im Ramadan oder zu Aschura.
So sagte Imam Sadiq,
und was ein Imam sagt,
das ist immer wahr.

Von Imam Baqir wissen wir,
er wird herrschen auf dem
Erdenrund,
wie lang? Nun, das tat
der Imam uns kund;
so lang, wie saßen in ihrer Höhle
die Leute von Ahlu-l-Kahf,
309 Jahr‘ ca. seine Regentschaft
sein darf.

Doch fangen wir erst einmal
weiter vorne an und ich erzähl‘
euch von den Vorzeichen sodann.
Große Angst und großes Sterben
wird es geben im gequälten Lande Iraq,
und ihnen wird die Nahrung knapp,
das Essen der Menschen dort wird karg.

Dort, wo schon jetzt das Elend
sich verdichtet,
wird in Kufa ein großer Wali
mit siebzig seiner Anhänger hingerichtet.
Viel Unheil wird geschehen in Europa
und in Asch-Scham,
es wird verbreitet werden sehr viel Gram.

Ein riesiges Feuer wird im Osten
brennen, drei oder sieben Tage,
leider gibt es darüber keine
klarere Aussage.
Die schwarzen Flaggen, auch sie
finden Erwähnung in diesem Buche,
jene unter dem schwarzem Tuche,
zu Hilfe eilend dem Imam,
kommen sie aus Khuraasaan.

Wie Verstorbene kommen aus
ihren Gräbern raus,
auch das führte der voran
gegangene Text schon aus.
Und sobald er tritt seine
Regentschaft an,
ihr werdet nicht glauben,
was geschehen wird dann!
Nun, was werden wir sehen?

Also, folgendes wird geschehen:
Ein jeder Anhänger von Ahlu-l-Bait
ist augenblicklich von seiner
Krankheit befreit.
In seiner Zeit wird es reichlich
geben zu essen,
so reichlich, daß kein Reisender
seiner Vorsorge zwecks Wegzehrung
muß Beachtung beimessen.

Ganz besonders freut mich das
für all jene, welche nicht
wissen vor lauter Not,
woher nehmen das nächste Stück Brot.
Wunder wird es geben viele an der Zahl,
jedoch davon kann ich vielleicht
noch erzählen ein anderes Mal.

Es wird sein eine Art Jannet auf Erden,
und ob ihr es glaubt, oder nicht,
es wird uns geben eine ganz andere Sicht,
vieles wird uns erscheinen in
einem anderen Licht.
Aufgehoben wird sein das Raumprinzip,
das gibt es dann nicht.

Hast ihr Sehnsucht, oder möchtet
jemanden sehen,
der weit entfernt von euch verweilt,
so ist das kein Problem,
da euer Blick umgehend zu ihm eilt.
So ist es möglich, daß man sodann
weit entfernte Menschen ganz
einfach erblicken kann.

Das war es, was ich euch berichten
wollte aus diesem Buche.
Es gibt mir Kraft und macht mich froh,
und ich hoffe,
einem jeden Leser geht es ebenso.
Sehr traurig macht
mich die Geschichte des Iraq,
und daß es den Menschen dort
geht und gehen wird so arg
und daß zu alle dem auch noch
ihr täglich Brot so karg.

Aber es wartet auf sie ein
unermeßlich großer Lohn,
und ich hoffe, daß es sehr bald
sein wird schon.
Die Hauptstadt einer vereinigten Welt
wird dann in Kufa sein,
das ist sicher Allahs Lohn
für ihre Geduld und das Ertragen
von so viel Not und Pein.

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