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Die Ansprache des (Monats) Ramadan...
- Als (Monat) Ramadan eine Ansprache hielt -
von Mariam C.

Als ich eines Mittags auf dem Weg zur Uni war, herrschte eine
große Aufruhr draußen auf der Wiese...
„Ramadan wird eine Rede halten, er wird eine Rede halten!!!
Ramadan ist da...“, riefen die Menschen teilweise glücklich
und teilweise etwas verwirrt.
Es waren doch noch ein paar Tage bis zum Anfang des Fastenmonat,
wieso jetzt schon?
Sollte ich auch gehen oder nicht? Ich musste noch einige Bücher
aus der Uni holen, um zu lernen. Aber so eine Ansprache wird
wohl nicht ganz ohne sein. Hm...Aber die Uni. Diese Ansprache
kommt mir aber recht ungelegen...Hoffentlich dauert es nicht so
lange.
Mit diesen Gedanken ging ich dann doch zur Ansprache auf der
Wiese.
Ramadan war ein schöner Mann mit einem leuchtenden Gesicht wie
ein Mond, er strahlte tiefen Glauben, Barmherzigkeit und Gnade
aus. Das zog mich in seinen Bann. Doch bevor er seine Ansprache
hielt, schaute er sich die Anwesenden an, so als wolle er sich
deren Gesichter merken. Zwei weitere junge Männer sorgten für
Ruhe und Ordnung, besorgten Stühle für die Älteren und
bereiteten alles für die Ansprache vor. Es schien ziemlich
wichtig zu sein, was Ramadan uns heute mitteilen möchte.
„Im Namen Allahs, des Erbarmers, des Barmherzigen
Gepriesen sei Allah, der Schöpfer des Universums und der Herr
der Welten. Der Frieden und der Segen Allahs seien auf Seinem
Propheten Muhammad, seiner reinen Familie und Nachkommenschaft
und seinen treuen Gefährten.
Der Frieden und der Segen Allahs sei auf euch O ihr Diener des
Barmherzigen.
Der Monat Ramadan ist es, in dem der Qur'an als Rechtleitung für
die Menschen herabgesandt worden ist und als klarer Beweis der
Rechtleitung und der Unterscheidung.
(...) Allah will es euch leicht, Er will es euch nicht schwer
machen.
Verzeiht mir bitte, dass ich früher gekommen bin als vorgesehen,
aber die Umstände zwangen mich euch etwas mitzuteilen und etwas
Wichtiges zu eurem Heil zu verdeutlichen. Etwas, was Allah, den
Erhabenen, zufrieden stellt und euch, so Allah will, viel Lohn
und Nutzen beschert.
Ich werde euch nicht lange aufhalten mit meiner Ansprache, da
ihr sicherlich viel zu tun habt. Meine Brüder hatten mir ja
schon berichtet, dass ihr sehr beschäftigt seid und nicht lange
mit ihnen verweilen konntet.
Jedes Jahr komme ich euch einmal besuchen, 30 Tage lang. Meine
zwei Brüder Rajab und Schaaban schicke ich voraus, damit sie
euch helfen, meinen Besuch vorzubereiten um den größten Nutzen
daraus zuziehen. Sie berichten mir auch jedes Mal, wie ihr euch
vorbereitet. Wie ihr euch freut, wenn ihr an mich denkt. Wie ihr
anfangt zu überlegen, was ihr in den 30 Tagen alles kochen
möchtet. Wie die Moscheen dann beschmückt werden und wie die
Medien ihr neues Programm mit den neuesten Sendungen und Filmen,
preisen und ankünden und und und...
Einerseits bin ich dann immer wieder erfreut dies zu hören, doch
andererseits macht es mich traurig. Und oft enttäuscht es mich
auch und ich kann meine Tränen nicht zurückhalten. Manchmal hab
ich mich an meinen Schöpfer gewandt und auch bei Seinem
Gesandten geklagt und bat meinen Herrn, mich von dieser Aufgabe
zu entledigen, da man den Sinn darin verkannt hat.
Ich konnte es mir gar nicht vorstellen. Ein Jahr ohne den
Monat Ramadan?! Es lief mir kalt den Rücken hinunter. Ich dachte
an die Nächte des vergangenen Ramadan, das Nachtgebet und die
Tränen. Das gemeinsame Essen mit der gesamten Familie. In meinen
Ohren hörte ich die Worte der schönen Duas, die man im Ramadan
verlas...Kein schöner Gedanke, wenn es plötzlich keinen Ramadan
mehr gäbe...
Doch der Erhabene hat mich angewiesen, dass Seine
Barmherzigkeit größer ist als Sein Zorn und ich meine Aufgabe
weiterhin mit Standhaftigkeit erfüllen sollte. Auch die Worte
des Propheten (saws) „Der Monat Ramadan ist der Monat meiner
Umma“, kamen mir immer und immer wieder in den Sinn. So als
wollte mir der Prophet (saws) damit sagen, willst du meiner Umma
diesen Segen vorenthalten? Ich bin doch als Barmherzigkeit für
die Menschheit gesandt worden, und dann soll der Monat der
Barmherzigkeit, Vergebung und Gnade für meine Umma nicht mehr
existieren?
Gepriesen sei der Herr, auch wenn wir sündigen, so streckt
uns der Barmherzigste ständig seine Hand der Vergebung aus. Der
Frieden und Segen auf meinen geliebten Propheten (saws), der
noch Barmherziger und sanfter als eine Mutter mit ihrem Säugling
zu uns ist und fürsorglicher als ein Vater zu seinem Kind. Er
denkt immer an uns, auch wenn wir ihn vernachlässigen, gepriesen
sei der Herr.
Ich bereute sehr, dass ich solch eine Bitte hatte. Was hielt
ich denn schon aus, neben meinen Cousins, Koran und Sunna, der
erste wird schon als Last empfunden und nach Belieben gedeutet,
und die andere...ihr wisst, was mit ihr geschieht und geschah.
Allah ist der Allwissende...
Für mich galt und gilt das ja „nur“ 30 Tage, in dem einige mich
als Last empfinden, obwohl ich mit viel Gnade und Segen komme;
nicht lange mit mir verweilen möchten und lieber weltlichen
Dingen verfallen. Allah ist mit den Standhaften. Ja gepriesen
sei der Herr, er ist der Barmherzigste und seine Gnade und
Barmherzigkeit ist allumfassend und unermesslich.
Wäre nicht die Barmherzigkeit Allahs für euch und die Fürsprache
des Propheten (saws), dann würde ich nicht mehr kommen.
Verzeiht mir bitte, aber ihr kennt sicherlich das unerträgliche
Gefühl, wenn man als Gast bei einem Geliebten auftaucht und als
Last empfunden wird; oder wenn man sich nicht richtig um seinen
Gast kümmert; oder wenn man mit vielen Geschenken kommt und viel
Segen und Nutzen mitbringt und nur ein wenig Aufmerksamkeit
möchte, aber fast nur ignoriert wird; oder nur oberflächlich als
Pflichtgefühl auf mich aufmerksam wird.
Wie wahr doch seine Worte sind, es ist wirklich ein
unerträgliches Gefühl. Wie oft bin ich fröhlich zu meiner
Schwester gegangen, um sie zu besuchen, aber vergebens um
Gastfreundschaft und Herzlichkeit suchte. Ich ging dann immer
enttäuschend wieder nach Hause, weil ich ihr nicht zur Last
fallen wollte.
Es ist so, als würde man das Gebet nur verrichten, weil man
es tun muss und sich gähnend zu Mekka wendet. Oberflächlich
verrichtet man das Gebet, aber das Herz ist nicht bei dem, vor
dem der Körper steht. Die Glieder bewegen sich, aber der Geist
rührt sich nicht, entweder schläft er noch oder ist bei den
Taten, die man nachdem Gebet machen möchte.
Allah möge uns vergeben, aber das Gefühl, welches ich jedes Mal
spüre, muss ich euch irgendwie verdeutlichen, damit ihr richtig
meine Worte vernehmt.
Ihr kennt sicherlich die Aussprüche unseres geliebten Propheten
Muhammad (saws) und seiner Ahl-ul-Bayt (as), die diesen Monat
preisen, die euch verkünden, dass eine kleine Tat, nicht nur
verzehnfacht, sondern sogar versiebzigfacht wird. Ich werde sie
hier nicht wiederholen, denn sie stehen ja in euren Büchern...
Doch scheinbar brauchen viele diesen Lohn nicht oder die
Vergebung der Sünden oder das Freikaufen von der Hölle. Das sind
alles Geschenke, mit denen ich euch besuche. Einigen treuen und
wahren Gläubigen gebe ich diese Geschenke, ohne dass sie es
merken. Denn sie sind so sehr in Gottesdienst versunken,
besonders nachts und ihre Herzen sind voll und ganz auf ihren
Schöpfer konzentriert. Sie merken zunächst nichts von diesen
Gaben, doch sie werden ihnen begegnen, wenn sie sie am meisten
brauchen. Bei diesen verbleibe ich gerne und bitte für sie um
Vergebung, wenn sie wegen ihrer Sünden weinen und bis zur
Morgendämmerung im Gebet stehen.
Anderen jedoch komme ich tagsüber wie nachts ungelegen. Entweder
sind sie am schlafen oder mit den Angelegenheiten dieses Lebens
beschäftigt. Ich komme tagsüber und sie sagen mir: „Ja ja, am
besten kommst du in den nächsten Tagen wieder, dann haben wir
Zeit“, doch endet mein Besuch, spüren sie Reue. Auch diese
erhalten eine Bescherung, denn der Erhabene ist der
Barmherzigste, auch wenn dies nur ein Bruchteil dessen ist, was
die zuvor erwähnten erhalten. Denn der
Prophet (saws) sagte in einer Predigt: Eure Atemzüge in diesem
(Monat) sind Lobpreisung, euer Schlaf darin ist Gottesdienst.“
Selbst jenen, denen ich zur Last falle oder die mir nicht
genügend Aufmerksamkeit schenken, ist Lohn bestimmt. Es ist
klar, dass diejenigen, die sich mit mir in Gottesdienst
versinken, damit den Islam bewahren. Durch jede Handlung, die
sie verrichten, erhalten sie die Sunna des Propheten (saws).
Diese erhalten einen Lohn Jenseits unserer Vorstellungskraft.
Er hielt kurz inne und schien sich zu sammeln.
„Es kommt in mir gerade ein Gedanke auf und ich ringe mit
mir, ob ich ihn euch mitteile oder nicht, aber ich werde euch
und mich damit ermahnen. Warten wir nicht alle sehnlichst auf
die Wiederkehr des erwarteten Imam al-Mahdi (aj)? Beten wir
nicht um seine Beschleunigung? Wird er uns nicht von diesem Leid
erlösen? Von Hunger, Armut, Krieg, Tyrannei und Unrecht?“
Er stockte und fing zu weinen an.
„Ja o geliebter Ramadan, nur was willst du uns damit sagen?“,
sagte einer aus der Menge.
„Was ich damit sagen will ist...ist...werden wir den Mahdi (aj)
auch wie seine Großväter enttäuschen? Hat man den Propheten (saws)
nicht auch Liebe und Treue geschworen? Hat man nicht auch seinem
Enkelsohn...“. Er weinte bitterlich und sagte: ...Hat
man...hat man sich nicht auch sein Kommen gewünscht und ihn und
seine Familie dann massakriert? Und nun wünschen wir uns die
Wiederkehr des Imam, jeden Tag. Ich aber komme jedes Jahr,
verweile bei euch 30 Tage und Nächte, ihr wisst wann ich komme
und gehe. Und jedes Mal komme ich euch ungelegen, werde als Last
empfunden oder man zieht andere Dinge mir vor, wobei ich zu
eurem eigenen Nutzen geschickt werde. Wenn ich gehe wünscht ihr
euch meine Wiederkehr und wenn ich komme...“.
Wieder hielt er kurz an. Mit feuchten Augen fuhr er fort...
„Werdet ihr dasselbe mit dem geliebten Imam (aj) machen?
Werdet ihr ihm auch zeigen, dass er ungelegen kommt? Ihr sehnt
euch seine Wiederkehr und freut euch, dass es bald sein wird und
er freut sich mit euch. Und dann, wenn er kommt, werdet ihr ihm
dasselbe Gefühl geben, wie mir auch? Das könnte ich nicht
ertragen. Daher musste ich euch ermahnen und euch die Realität
vor Augen führen. Bedenkt, dass der Enkelsohn unseres Propheten
(saws) sich und seine Liebsten in einer beispiellosen Tragödie
opferte, um Gebet und Fasten, Koran und Sunna und die heiligen
Monate zu bewahren. Dies ist das Testament eures Imam (as), für
den ihr Jahr für Jahr beweint. Wollt ihr sein Testament nicht
bewahren, wie er sich dafür geopfert hat? Wollt ihr wie die
Leute Kufas sein, deren Herzen mit dem Imam waren, gewiss, aber
ihre Schwerter waren gegen ihn gerichtet. Ja, eure Herzen sind
auch mit mir, ich weiß es, aber euer Handeln ist gegen mich.
Begeht nicht denselben Fehler, Begeht nicht denselben Fehler...“
Einige um mich herum fingen zu weinen, ich weinte auch. Sie
schlugen sich auf den Kopf und die Brust und riefen: „Labbayka
Ya RasulAllah, Labbayka Ya Hussein, Labbayka Ya Hujjatallah!!!“
Karbala war auf einmal so nah. Seine Worte ließen mich alles
drum herum vergessen. Alles war nun nicht mehr wichtig oder
schien nebensächlich...
Er fing wieder bitterlich zu weinen an, seine Brüder versuchten
ihn zu beruhigen...Er atmete tief ein und ermahnte:
„Nutzt meinen Besuch, und schenkt mir ein wenig
Aufmerksamkeit. Wenn ihr auch nur einen Vers lest, so ist es,
als hättet ihr den gesamten Koran gelesen und so verhält es sich
auch bei den übrigen Gottesdiensten, euren guten Taten. Haltet
an mir fest, so halte ich an euch fest am Tage der Auferstehung
und werde für euch aussagen. Bereitet euch auf den Faraj vor,
denn er wird kommen, wenn ihr nicht damit rechnet, so wie ich
heute erschienen bin.“
Ich war verwirrt. Mit seinen Worten traf er den Nagel auf den
Kopf. Was wäre wenn nicht der Ramadan da gesprochen hätte,
sondern der Imam (aj)??? Mein Herz bebte...
„Ich ermahne mich und euch durch diese Worte, in der
Hoffnung, dass wir danach handeln. Tun wir es nicht, so wird es
als Beweis gegen uns am Tage des Gerichts angewandt. Möge Allah
uns vergeben. Wa salamu alaikum.“
Einige Menschen waren verwirrt. Es war schon Fastenzeit!? Mein
Herz bebte, hätte ich doch nur gefastet. Es war ja empfohlen im
Schaaban zu fasten. Meine Augen wurden feucht. Ich beobachtete
die Menschen um mich herum. Einige weinten, andere liefen nach
Hause und wieder anderen interessierte es nicht.
Der Redner und seine Brüder gingen ohne sich umzuschauen direkt
in Richtung Moschee. Einige baten ihnen an doch einpaar Tage als
Gast bei ihnen zu Hause zu verweilen. Doch sie nahmen das
Angebot nicht an.
Rajab antwortete: „In der Moschee sind wir am besten
aufgehoben“.
Nein! Das darf nicht sein. Der Ramadan ist am besten in
unseren Häusern, unseren Herzen aufgehoben. Durch unser
Vorbereiten und unsere Handlungen muss er bewahrt werden. In
meine Ohren klangen die Worte des Imam Hussein (as): „Ist dort
ein Helfer? Ist dort ein Beschützer?“ Der Ruf in jede Generation
bis in alle Ewigkeit. Jetzt heißt es Labbayk ya Hussein, in dem
wir das bewahren, wofür er (as) sich opferte, nämlich auch den
Ramadan und die gottesdienstlichen Handlungen.
Schaaban meinte: „Ihr habt meinem großen Bruder genug weh
getan“.
Ja das haben wir, aber noch mehr haben wir unserem Propheten
Muhammad (saws) und seiner Ahl-ul-Bayt (as) weh getan. Und noch
mehr haben wir gegen uns selbst gehandelt. Gepriesen sei der
Herr, das Übel ist von uns selbst.
Doch ihr großer Bruder war noch am Weinen und bat um Vergebung.
Er sagte: „Wenn ihr mich mit aufrichtigem Herzen willkommen
heißt, so werde ich euch so Allah will, am Tor des Paradieses
willkommen heißen. Schenkt ihr mir nur eine Stunde eurer
Aufmerksamkeit, so wird jede Sekunde in ihr versiebzigfacht. Für
jede Lobpreisung, jeden Vers und jede Handlung, die ihr
vollzieht, bekommt ihr einen Lohn, der mindestens so
vervielfacht wird, wie der Segen in der Nacht der Macht. Der
Nacht, die besser ist als tausend Nächte, so ist auch der Monat,
in welchem diese Nacht über euch zieht besser als irgendein
anderer Monat. Es wird nicht viel von euch verlangt, o Kinder
Adams, ihr Diener Allahs und ihr Anhänger Muhammads...es wird
nicht viel von euch verlangt."
Er ist wirklich der Monat der Barmherzigkeit, Vergebung und
Gnade. Bei wenig gibt er viel. Ich spürte Reue, gerade in der
Zeit kann man doch so viel erreichen und seinen Rang bei Allah
erhöhen. Wenn ich bedenke, wie viele Sünden ich beging und
täglich begehe, dann ist der Ramadan wie ein Wasser. Wie ein
Wasser, welches meine Seele und mein Herz von den Sünden
reinigt. Wie ein Fluss, der meine Sünden wie Blätter
wegschwemmt. Wie ein Hoffnungsschimmer in der
Gefängniszelle...jetzt verstand ich auch, warum Imam al-Sajjad
(as) mit einer traurigen Stimme, als würde er einen Toten
verabschieden, den Dua der Verabschiedung des Ramadan, verlas...
Wenn mein Imam (as) sowas verspürte, was muss ich dann erst
verspüren und ich versinke tagtäglich in Sünden? Wie kann man
sich eine solche Chance nur entgehen lassen? Das wäre ja so, als
wäre ich kurz vor dem Ertrinken und dann wirft mir jemand ein
Seil zu und ich würde es nicht annehmen. Nein, ich würde mich
daran klammern und so muss ich mich auch an den Ramadan
klammern...
Langsam begriff ich erst, dass die Fastenzeit schon begonnen
hatte...
Mir wurde schwarz vor Augen.
„Aufstehen, Guten Morgen Schlafmütze...“, weckte mich
meine Mutter.
„Ist Ramadan?“, fragte ich verwirrt.
„Nein, aber Morgen, inschallah. Los aufstehen, wir müssen
noch einiges für morgen einkaufen“, sagte meine Mutter.
„Boah...Al-hamdulillah, noch mal Glück gehabt und ich dachte
ich hätte den Ramadananfang verpasst“, sagte ich etwas
erleichtert.
Meine Mutter schaute mich etwas verwirrt an, schüttelte den Kopf
und ging aus dem Zimmer.
Ich hatte also nur geträumt, aber dennoch war es Realität.
Die Ansprache des Ramadan klang noch in meinen Ohren: ...haltet
an mich fest, so halte ich mich an euch fest...
Ich machte mich sofort fertig und fertigte einen Plan an, in
dem ich weder den Ramadan noch das Lernen vernachlässigte. Aber
der Monat Ramadan bekam mehr von meiner Zeit, er kommt ja nur
einmal im Jahr. Außerdem soll er sich ja wohlfühlen...
Wal 7amdulillah Rabb al-3alameen.
Möge der Segen des Monats Ramadan euch umgeben und Allah, der
Erhabene, euch mit seiner Gnade und Barmherzigkeit überschütten.
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